Ad-hoc-Mitteilungen

Unter Ad-hoc-Mitteilung im Bereich des Bank- und Wertpapierrechts versteht man Mitteilungen, die von Aktienemittenten im Rahmen ihrer Publizitätspflicht nach dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) getätigt werden. Die einschlägige gesetzliche Regelung zu Ad-hoc-Mitteilungen finden sich in § 15 WpHG.

Ad-hoc-Mitteilungen enthalten Informationen zu betriebsinternen Vorgängen, die dazu geeignet sind, den Börsenkurs von Wertpapieren eines Unternehmens maßgeblich zu beeinflussen. Ziel einer Ad-hoc-Mitteilung ist es, die Gefahr von sog. Insiderhandel zu minimieren, indem die relevanten Informationen allen Wertpapierinhabern möglichst zeitgleich zugänglich gemacht werden.

In der Praxis erfolgt die Veröffentlichung von Ad-hoc-Mitteilungen in Deutschland fast ausschließlich über von den  Emittenten beauftragte Ad-hoc-Dienstleister. Ansprechpartner im Fall juristischer Auseinandersetzungen sind u.a. Fachanwälte für Handels- und Gesellschaftsrecht und Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Ihr Anwalt zum Thema: Markus Jansen

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