Darlehensvertrag – Anspruch auf Vorfälligkeitsentschädigung

Ein Darlehensvertrag ist in der Regel entgeltlich. Das heißt, dass dem Darlehensgeber für die Vergabe des Darlehens ein Entgelt zu bezahlen ist. Dieses Entgelt wird in der Regel als Zins bezeichnet.

Sollte der Darlehensnehmer den Darlehensvertrag nun vorzeitig kündigen, so entgehen dem Darlehensgeber die vertraglich zugesicherten Zinszahlungen. In einem solchen Fall entsteht häufig ein Anspruch auf Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung auf Seiten des Darlehensgebers.

Eine solche Vorfälligkeitsentschädigung soll dem Darlehensgeber also die entgangenen Zinsgewinne ersetzen.

Eine gesetzliche Regelung für diese Vorfälligkeitsentschädigung bei Verbraucherdarlehensverträgen findet sich in § 502 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Darin werden die exakten Voraussetzungen genannt unter denen ein Unternehmer (in der Regel ein Bankinstitut) einen Anspruch auf die Vorfälligkeitsentschädigung hat. Ansprechpartner ist Ihr Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Ihr Anwalt zum Thema: Markus Jansen

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