Ehegattenbürgschaft

Die Ehegattenbürgschaft ist ein Sonderfall der Bürgschaft. Im Vergleich zu einer „regulären Bürgschaft“ bürgt bei einer Ehegattenbürgschaft einer der Eheleute für die Verbindlichkeiten seines Partners.

Ehegattenbürgschaften werden häufig von Bankinstituten angewendet, um ein Darlehen abzusichern. Allerdings können diese Bürgschaften unter bestimmten Umständen sittenwidrig sein.

Sittenwidrigkeit bei einer Ehegattenbürgschaft liegt in der Regel vor, wenn:

-  der bürgende Ehepartner mit der Übernahme seiner Verpflichtung finanziell stark überfordert ist,

-  allein die emotionale Verbundenheit zum Hauptschuldner (also zum Ehepartner) zur Übernahme der Bürgschaft geführt hat

-  und dies in sittlich anstößiger Art und Weise vom Darlehensgeber ausgenutzt wurde.

Die Feststellung dieser Sittenwidrigkeit bedarf jedoch in jedem Fall einer detaillierten Betrachtung, die über ein bloßes Abhaken der oben genannten Kriterien hinaus geht. Ansprechpartner ist Ihr Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Ihr Anwalt zum Thema: Markus Jansen

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