Fehlüberweisung – Mitverschulden der Bank

Unter einer Fehlüberweisung versteht man einen Sachverhalt, bei dem eine Überweisung aufgrund eines fehlerhaft oder unleserlich ausgefüllten Überweisungsträgers auf ein falsches Konto überwiesen wird und der Überweisungsempfänger in Folge dessen über einen Betrag verfügen kann, der ihm eigentlich nicht zusteht.

Ein Bankinstitut wird versuchen, sich in einem solchen Fall bei dem Empfänger der Überweisung schadlos zu halten und den entsprechenden Betrag herauszuverlangen.

Je nach Sachverhalt kann die Bank dabei ein Mitverschulden treffen.

Es gibt jedoch auch Fälle, in denen das Verschulden des Überweisungsempfängers derart schwer wiegt, dass die Mitschuld der Bank dahinter gänzlich zurücktritt. Ansprechpartner ist Ihr Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Ihr Anwalt zum Thema: Markus Jansen

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