Gesamtvollstreckung

Im Insolvenzrecht spricht man von einer Gesamtvollstreckung, wenn das übrige Vermögen eines Unternehmens im Falle einer Insolvenz gleichmäßig unter den Gläubigern verteilt wird. Der Gesetzgeber ermöglicht eine Gesamtvollstreckung, wenn absehbar ist, dass das Restvermögen nicht ausreichen wird, um alle Gläubiger vollständig zu befriedigen. So soll ein „Wettlauf der Gläubiger“ verhindert werden.

Ihr Anwalt zum Thema: Markus Jansen

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