Konsiliararztvertrag

Grundsätzlich ist ein Krankenhaus verpflichtet, im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit alle zur Versorgung des Patienten notwendigen Leistungen als Gesamtleistung zu erbringen. Dazu gehören auch die vom Krankenhaus nicht mit eigenen Mitteln oder Personal erbringbaren Leistungen. Zweck eines Konsiliararztvertrages ist es daher, externe niedergelassene Ärzte zur Stellung von Diagnose und Festlegung der Therapie aber gegebenenfalls auch zur Mitbehandlung von stationären Patienten heranzuziehen. Konsiliararztverträge werden insbesondere mit Ärzten geschlossen, deren Fachgebiet im Krankenhaus nicht vertreten ist, etwa Augenärzten, Nephrologen oder Neurologen.

Ihr Anwalt zum Thema: Jens Schulte-Bromby

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