Phishing

Unter dem Begriff Phishing versteht man den Versuch einer nicht autorisierten Person, mittels einer gefälschten E-Mail oder Website an wichtige Daten einer anderen Person zu gelangen.

Besonders häufig ist dies bei Bankdaten der Fall.

In vielen solcher Phishing-Fällen versuchen die Betrüger, das Opfer dazu zu bewegen, selbst tätig zu werden. Es gibt jedoch mittlerweile auch etliche Fälle, bei denen das eigentliche Aktivwerden der Opfer in den Hintergrund tritt. Bei diesen Phishing-Versuchen wird für gewöhnlich ein kleines, als Trojaner bezeichnetes Computerprogramm auf dem Computer des Opfers installiert, das dann selbstständig beginnt Passwörter, Zugangsdaten und ähnliches aufzuzeichnen und an den Urheber des Phishing-Programms weiterzuleiten. Als Folge dieses Datendiebstahls kommt es dann häufig zu nicht genehmigten Abbuchungen vom Girokonto des Opfers.

Grundsätzlich kann man daher nur zur Vorsicht raten. Dies ist insbesondere auch im Hinblick auf die Haftungsfrage zu erwähnen.

In der Vergangenheit gab es einige Pishing-Fälle, nach deren Bekanntwerden der geschädigte Kunde Schadenersatz von seinem Bankinstitut forderte. Die Bandbreite der Entscheidungen nimmt dabei stetig zu. Insbesondere, weil eine höchstrichterliche Rechtsprechung durch den Bundesgerichtshof in Karlsruhe noch auf sich warten lässt.

Opfer von Phishing-Attacken sollten daher in jedem Fall einen Anwalt konsultieren, um ihre Schadenersatzforderungen effektiv durchzusetzen. Ansprechpartner ist Ihr Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Ihr Anwalt zum Thema: Markus Jansen

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