Realkreditvertrag

Bei einem Realkreditvertrag handelt es sich um einen Darlehensvertrag, der durch ein Grundpfandrecht gesichert ist. Die Beleihungsgrenze eines solchen Realkredits darf dabei maximal 60 % des Beleihungswerts oder 50 % des Verkehrswerts der Immobilie betragen.

Der Realkredit findet seine Rechtsgrundlage in § 21 Abs. 4 Nr. 1KWG (Kreditwesengesetz). Diese Norm verweist dabei auf das nunmehr geltende Pfandbriefgesetz.

Besonders an einem Realkreditvertrag ist, dass er ausschließlich auf Wohn- und Gewerbeimmobilen begrenzt ist und eine Reihe aufsichtsrechtlicher Bedingungen gemäß § 20a KWG (Kreditwesengesetz) erfüllt werden müssen. Ansprechpartner ist Ihr Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Ihr Anwalt zum Thema: Markus Jansen

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